Das war der April 2017



27. April 2017
Heute durfte ich meinen Vortrag halten. Ich sollte meinen Kollegen eine Einführung ins Thema "Machine Learning" geben und ich glaube, dass mir das soweit gelungen ist. Der Besprechungsraum war voll und auch die Kollegen an den anderen Standorten hatten sich dazu geschaltet. Es gab eine kleine Diskussion und ein paar Fragen am Ende - also eigentlich alles gute Zeichen für einen erfolgreichen Vortrag. Und mir hat es Spaß gemacht.
Nach dem Vortrag hatte mich der Alltag direkt wieder und ich habe mit der Datenanalyse weiter gemacht. Dabei kam ich so gut voran, dass ich gar nicht auf die Uhr geschaut hatte und direkt den Feierabend verpasst habe. Es gibt schlimmeres.
Morgen Nachmittag und Abend steht wieder Training auf dem Programm (das dritte Training in Folge - fast schon zu viel für mich). Und am Samstag folgt dann der letzte Spieltag meiner Karriere. In der nächsten Saison werde ich nicht mehr an den Start gehen, weil mir das einfach zu viel wird, insbesondere in der Zeit der Jahreshauptversammlungen am Jahresanfang, wenn auch die Saison im Radball auf Hochtouren läuft. Ich bleibe aber im Training - mein Rad steht nicht zum Verkauf.

21. April 2017
Der letzte Urlaubstag heute fühlt sich nicht wirklich nach Urlaub an. Seit dem Aufstehen bin ich beschäftigt und unterwegs. Das ist aber nicht allzu schlimm, weil ich in den letzten Tagen eigentlich ganz gute Erholung bekommen habe.
Ostern war gemütlich: gutes Essen, richtig ausgeschlafen, nicht viel unterwegs und auch kaum neue Arbeit für den Sport. Am Dienstag war ich dann in Dortmund an der TU, um der neuen Doktorandin ein paar Infos zu den stehenden Wellen zu geben. Bei der Gelegenheit habe ich mich auch ein wenig mit den alten Kollegen und meinem Doktorvater unterhalten. Es war also ein ganz entspannter Tag mit einem wirklich schönen Abend mit Martina. Am Mittwoch und Donnerstag habe ich meine Arbeit für den Sport am Schreibtisch soweit erledigt und auch meinen Vortrag für die Arbeit nächste Woche fertig bekommen. Ich habe da ganz gemütlich vor mich hin gearbeitet und hatte auch genügend Zeit zum Lesen.
Jetzt bin ich soweit gut erholt und wieder voller Motivation für die Arbeit ab Montag. Schönes Wochenende schon mal!

13. April 2017
Ostern steht vor der Tür und mein Osterurlaub hat heute um kurz vor fünf begonnen. Ich habe jetzt nicht nur über die Feiertage frei, sondern auch die vier Tage danach, sodass ich jetzt eine Woche Urlaub beginnen kann. Das Wetter verspricht nicht allzu stabil zu werden und ich denke, dass ich mich in meinem Urlaub weiter in meine Präsidiumsaufgaben einarbeiten kann. Und weil ich vom Radsport irgendwie nicht genug bekommen kann, habe ich mir gerade den Eurosport Player abonniert. Bis Ende des Monats gilt noch das Angebot, dass ich ihn für 20 Euro für 2017 anschauen kann. Das Interessante daran ist, dass ich mir das komplette Eurosport Programm mit den ganzen Rennen, die sie auf den beiden Sendern übertragen, jederzeit on-demand anschauen kann. Mein Raspi spielt die Videos ab und während ich diese Zeilen schreibe, laufen die letzten Meter von Paris-Roubaix in meinem Fernseher. Die Live-Übertragung am Wochenende habe ich nicht gesehen, weil ich da etwas besseres zu tun hatte (mit meinem Neffen spielen). Jetzt habe ich aber Zeit, mit die Highlights anzuschauen. Das werde ich dann in diesem Sommer wohl noch häufiger so machen.

11. April 2017
Im Moment habe ich wirklich keine Langeweile. Meine Arbeit ist nach wie vor spannend, fordernd und dementsprechend anstrengend. Meine Freizeit wird weiterhin vom Sport belegt. Aber am Wochenende habe ich endlich mal wieder meinen Neffen besuchen können und ich meine, dass er sich gefreut hat, mich zu sehen. Seine Eltern haben sich auch gefreut, denke ich. Wir waren im Westfalenpark und habe haben da das fast schon sommerliche Wetter genossen. Abends gab es die traditionelle Pizza.
Gestern bin ich direkt nach Feierabend nach Duisburg gefahren. In der Sportschule fand die erste Präsidiumssitzung statt, an der ich teilgenommen habe. Es gab viel zu besprechen und meine Aufgabenliste ist wieder ganz schön lang geworden. Dabei spreche ich von den Aufgaben, die ich zusätzlich zur Einarbeitung bekommen habe. Irgendwie bin ich mal wieder für Ordnungen zuständig. Kurz vor Mitternacht war ich wieder zu Hause.
Heute habe ich nach Feierabend erst einmal Ostergeschenke für meinen Neffen besorgt, war ganz kurz bei meinen Eltern und bin dann zu Hause an den Schreibtisch gegangen. Ich musste die finale Version der Satzung in eine ansprechende Form bringen und dann noch ein paar Termine weiter leiten. Die anderen Aufgaben nehme ich mir über Ostern vor, denn morgen steht die nächste Vorstandssitzung auf dem Plan: Vorstandsstammtisch von SG. Dafür muss ich wenigstens nicht soweit fahren und bekomme besseres Essen als in Wedau. Der Kartoffelsalat mit Frikadellen gestern war nicht schlecht, aber Enricos Schnitzel sind einfach besser.

2. April 2017
Die Versammlungssaison ist jetzt beendet. Gestern fand in Regensburg die Bundeshauptversammlung des Bund Deutscher Radfahrer statt und damit sind jetzt alle Mitgliederversammlung, mit denen ich etwas zu tun hatte, durch. Am Freitag sind wir Delegierten des Radsportverbandes NRW per Bus nach Regensburg gefahren worden. Abends fand ein Empfang statt mit der Möglichkeit, mein eigenes Netzwerk im Sport aufzubauen. Mein Vorgänger im Amt und mein Koordinator Radball haben mich den Hallenradsport-Kollegen aus den anderen Landesverbänden und im BDR vorgestellt und wir haben ein paar Worte gewechselt. Jetzt kann ich wenigstens Gesichter mit den Namen verbinden, von denen ich die Mails und Ausschreibungen bekomme.
Die Sitzung selbst am Sonntagvormittag war dagegen eher unspektakulär. Die meisten Entscheidungen waren schon vorher in Ausschüssen gefallen und bei den Wahlen gab es für kein einziges Amt mehr als einen Kandidaten. Als Präsident wurde Rudolf Scharping wieder gewählt und für den Bereich Marketing wurde der ehemalige Sprinter Marcel Wüst gewählt. Die anderen Namen kennt man eher weniger.
Zum Mittagessen war die Versammlung fertig und wir saßen gegen zwei wieder im Bus und machten uns auf die Rückfahrt nach NRW. Ich war abends um halb elf wieder zu Hause.
Heute steht für mich ein Familientag auf dem Programm. Mein Vater muss noch einmal ins Krankenhaus und ich werde nachher zum Kaffee zu meinen Eltern gehen. Das gemeinsame Mittagessen liegt schon hinter mir. Ich bin von dort aber nicht direkt mit zu meinen Eltern gegangen, weil ich gerade erst noch etwas anderes zu erledigen hatte. Die Arbeitsgruppe an der TU Dortmund, in der ich promoviert habe, möchte offenbar meine Experimente fortführen und ich habe eine etwas längere Anfrage von der neuen Doktorandin zu diesem Thema bekommen, die ich jetzt beantwortet habe. Wenn aber morgen meine Arbeit wieder losgeht, habe ich den Kopf wieder voll mit anderen Dingen.