20. April 2018
Der Sommer ist in diesem Jahr mal wieder früh da. Und seit gestern ist auch ganz offiziell Sommer: Ich war im Biergarten.
Die Meteorologen, Astronomen und wahrscheinlich auch Astrologen haben alle ihre eigenen Definitionen, wann welche Jahreszeit beginnt. Als mache ich mir auch eine, die wenigstens passt. Mit meinem ersten Biergartenbesuch des Jahres beginnt jetzt auch die Spargelzeit. Und wenn es dieses überflüssige Gemüse wieder überall gibt, muss ja Sommer sein.
Außerdem habe ich mich gestern zum ersten Mal motivieren können, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Das wollte ich letztes Jahr schon gemacht haben, aber dann kam mir immer irgendwas dazwischen. Und jetzt war ich gestern und heute mit dem Rad in Herne.
Ich habe hier am Anfang der Fahrt die Henrichenburgerstraße überqueren müssen und kam dann erst einmal nicht mehr in die Nähe von Autos, als ich quer durch die Brandheide und danach an der Emscher entlang gefahren bin. Gestern habe ich auf dem Hinweg noch die König-Ludwig-Trasse eingebaut, um an den Kanal zu kommen, aber seitdem bin ich lieber schön an der Emscher geblieben. Der Weg ist mir sympatischer, auch wenn ich in Hosthausen noch einmal eine Straße überqueren muss. Die nächsten Autos sehe ich dann aber erst wieder hinterm Stadthafen, wenn ich schon so gut wie im Büro bin.
Für die Strecke brauche ich gut 30 Minuten und komme auf dem Hinweg auch nicht wirklich ins Schwitzen. Ich habe ein einfach Polohemd getragen und dann auf der Arbeit ein frisches angezogen, sodass ich ganz normal dort war. Nur auf dem Rückweg gerate ich ordentlich ins Schwitzen, was aber wahrscheinlich vor allem daran liegt, dass es nachmittags schon sehr heiß war gestern und heute.
Ich glaube, ich werde in Zukunft noch öfter mit dem Rad fahren. Das tut gut und dauert nicht wesentlich länger als mit dem Auto.
Noch ein Nachtrag zur U13 Mannschaft: Die Junges spielen das Halbfinale in Halle an der Saale. Es hätte schlimmer kommen können.

16. April 2018
Der Spieltag am Samstag lief gut für unsere Mannschaft: Die U13 der SG Suderwich wurde im Viertelfinale zur Deutschen Meisterschaft zweiter und steht jetzt im Halbfinale. Wo der Spieltag stattfindet, steht noch nicht fest. Aber wir wissen schon, dass sie am 5. Mai weit fahren müssen, entweder nach Sachsen-Anhalt oder Baden-Württemberg.

14. April 2018
Die erste Arbeitswoche hat direkt sehr deutlich gemacht, dass mein Urlaub vorbei ist. Bei der Arbeit ging es sofort wieder richtig rund und ich habe mich ziemlich ins Zeug gelegt, um alles zu schaffen ohne Überstunden auflaufen zu lassen. Das ist aber so in Ordnung für mich.
Was dagegen mal wieder richtig Kraft gekostet hat, ist der Sport. Am Montagabend bin ich von der Arbeit direkt zur Präsidiumssitzung nach Wedau gefahren. Gegen elf Uhr war ich dann endlich zu Hause. Am Dienstag habe ich einige Dinge zu Hause am Schreibtisch erledigt, die sich auf der Sitzung ergeben haben. Und Mittwoch stand die nächste Sitzung auf dem Plan: Vorstandsstammtisch der SG. Das ist eine angenehme Sitzung in der Dorfbrennerei und es geht auch nicht nur um Sport, aber da ich zwischen meinem Feierabend und dem Stammtisch noch eben kurz an der Sporthalle vorbei gegangen bin, um mit meinem Jugendleiter zu sprechen, fehlte mir davor eine Pause und der Tag wurde wieder ziemlich lang.
Am Donnerstag kam dann ein spontaner Termin für den Sportverein dazu. Eine Abteilung war mit ihrer Kassenprüfung in Verzug geraten und ich war gebeten worden, am Donnerstag dabei zu helfen. Das lief dann besser als befürchtet und ich war schon um sieben zu Hause. Meine übrigen Aufgaben für den Sport hatte ich dann auch noch zügig abgearbeitet und gegen halb neun konnte ich meinen Rechner ausmachen und hatte wirklich Feierabend.
Gestern habe ich mich nach der Arbeit direkt auf den Weg zur Sporthalle gemacht, um ein paar Radballräder zu reparieren. In den letzten Wochen sind drei Räder ausgefallen und mein Jugendleiter hatte Probleme, alle Kinder richtig zu trainieren. Also habe ich auf mein Training verzichtet und zwei der Räder wieder fertig gemacht. Beim dritten ist der Rahmen gebrochen, da konnte ich nix machen. Als ich das fertig hatte, bin ich nach Hause gegangen, um die Formulare fertig zu machen, die wir heute beim U13 Spieltag brauchen. Wir dürfen nämlich das Viertelfinale zur DM in Suderwich ausrichten, was super ist, aber natürlich auch gut vorbereitet werden muss. Zum Glück muss ich mich nur um den formalen Teil kümmern und unsere Jugendleiter koordinieren den Rest mit den Müttern der Kinder.
Nachdem ich letzten Freitag endlich mal wieder trainieren konnte, hatte ich mir das auch eigentlich für diese Woche vorgenommen, aber bei der Menge an Arbeit war ich gestern Abend einfach platt, als ich alles soweit erledigt hatte. Außerdem war es da schon nach acht und dann lohnt es sich auch nicht mehr, noch einmal zur Halle zu gehen.
Jetzt habe ich meine Waschmaschine laufen und muss gleich ein paar Lebensmittel für die kommende Woche holen. Ab zwölf bin ich dann wieder in der Halle bis heute Abend. Morgen habe ich nichts auf dem Plan stehen und freue mich auf einen ruhigen Sonntag. Schönes Wochenende!

6. April 2018
Mein Kurzurlaub liegt jetzt hinter mir. Die drei Tage an der Küsten haben mir richtig gut getan.

Als ich am Dienstag in Wilhelmshaven ankam und die Autotür öffnete, kam mir direkt Schlickgeruch entgegen. Da wusste ich, dass ich hier richtig bin. Die Fahrt dauerte nicht einmal drei Stunden.
Beim ersten Spaziergang habe ich vom Deich aus eine Robbe gesehen. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es ein Seehund ist oder eine Kegelrobbe, aber die Kopfform sieht eher aus wie bei einer Kegelrobbe. Andererseits sind Seehunde häufiger und damit ist die Wahrscheinlich für einen Seehund höher.

Als am Nachmittag ein Schauer aufzog, habe ich mich ein ein Cafe verzogen und einen Friesentee genossen, während die Regentropfen an der Fensterscheibe herunter liefen. Das Cafe liegt direkt am Deich und hatte einen Blick auf die Jade.
Nach dem Schauer habe ich mir das Marinemuseum angeschaut. Dort liegt der Zerstörer Mölders, das Schwesterschiff der Lütjens, auf der ich meinen Wehrdienst abgeleistet habe. Mein ehemaliger Arbeitsplatz ist jetzt also ein Museum.
Abendessen hatte ich in einem Lokal, das man wohl am besten als Hafenspielunke beschreiben kann. Das Matjesfilet mit Bratkartoffeln war aber super und das Jever-Pils war kalt und frisch. Was will man mehr?
Am Mittwoch habe ich mich dann wieder ins Auto gesetzt und bin die Küste herauf gefahren. Mein erster Stop war der Jade-Weser-Port, wo ich mir vom Deich aus die großen Kräne angeschaut habe, mit deren Hilfe gerade ein Containerschiff beladen wurde.
Von dort bin ich dann weiter gefahren nach Schillig. Als dort aus dem Auto stieg kam direkt ein Düsenjäger über den Strand geflogen. Das war ganz so wie früher.
Den Nachmittag habe ich in Neuharlingersiel verbracht. Dort habe ich den Fischkuttern zugeschaut, bin am Deich spazieren gegangen und haben immer wieder mal Pausen eingelegt, um einfach nur auf die See zu starren.
Abends war ich wieder in Wilhelmshaven, wo ich mir ein besseres Fischrestaurant ausgesucht hatte. Die Empfehlung dazu habe ich im Hotel erhalten und der Tip war gut. Der Steinbeißer im Seglerheim am Nassauhafen war wirklich lecker.
Am Donnerstag habe ich nach dem Frühstück mein Zimmer geräumt und Wilhelmshaven verlassen. Ich bin jedoch nicht direkt nach Hause gefahren, sondern wollte eigentlich noch zum Großen Meer. Auf dem Weg dahin über Jever, Wittmund und Aurich wurde das Wetter aber immer schlechter und so bin ich dann kurz vor Aurich spontan rechts abgebogen nach Bensersiel. Hier war es zumindest trocken und ich konnte ein wenig über den Deich spazieren. Dass mich der Wind da fast herunter geweht hätte, war für mich ein Pluspunkt, auch wenn ich die Jacke bis oben zu machen musste.
Ich bin dann an der Küste entlang bis Norddeich gefahren und von dort doch noch zum Großen Meer. Das liegt auf dem Weg zum Anfang der Autobahn 31 bei Emden und ich habe dort noch einmal ein Pause fürs Mittagessen eingelegt. Mehr habe ich dort nicht gemacht, denn es war wirklich ungemütlich. Stattdessen haben ich mich um kurz nach eins dort auf den Heimweg gemacht und um kurz vor vier war ich dann wieder zu Hause.