Das war der August 2017



25. August 2017
Die Sommerferien gehe dem Ende entgegen und ich habe gestern quasi die letzte Gelegenheit genutzt, um mit meinem Neffen noch etwas zu unternehmen. Ich war mit ihm, seiner Mutter, einer Kindergartenfreundin von ihm und deren Mutter im Maximilianspark in Hamm. Mich haben vor allem die Schmetterlinge interessiert.

Die Kinder hatten mehr Spaß an den großen Spielplätzen, insbesondere an den Wasserspielplätzen. Die LEGO-Ausstellung war für uns alle super (wobei ich mir bei den Mütter da nicht ganz so sicher bin).
Weil es sich irgendwie nicht so richtig lohnt, für einen Freitag den Urlaub zu unterbrechen, habe ich mir auch heute frei genommen. Jetzt stand allerdings weniger der Spaß im Vordergrund: Ich habe gewaschen und draußen gefegt. Außerdem habe ich einige Aufgaben für den Landesverband abgearbeitet. Wie Urlaub hat sich der Tag heute nicht wirklich angefühlt, aber dafür habe ich jetzt ein freies Wochenende vor mir.

20. August 2017
Das Projekt "Radfahren für Flüchtlinge" ging gestern zu Ende. Ob es ein nachhaltiger Erfolg ist, wird sich noch zeigen müssen. Wir haben gestern bei fünfzehn jungen Leuten die Fahrradprüfung abnehmen lassen. Die Polizei hatte uns dafür den Beamten "ausgeliehen", der diese Prüfungen auch an den Grundschulen abnimmt, und er war im Großen und Ganzen recht zufrieden mit dem, was unsere Lehrgangsteilnehmer gezeigt haben. Einige von ihnen konnten zu Beginn der Sommerferien noch gar nicht Radfahren und sind jetzt (halbwegs) fit für den Straßenverkehr. Einige von den absoluten Anfängern habe die Prüfung allerdings auch nicht bestanden, weil sie noch viel zu unsicher sind. An vier Samstagen ist es einfach schwer, Radfahren zu lernen, wenn man dazwischen nicht üben kann.
Dass nicht alle bestehen würden, war uns ziemlich schnell klar, als wir die Anfänger zum ersten Mal gesehen haben. Aber sie wissen jetzt, wie sie sich im Straßenverkehr verhalten sollen und welche Gefahren auf sie zukommen, wenn sie mit dem Rad unterwegs sind. Das war ein wichtiger Teil des Lehrgangs. Den jungen Leuten einfach nur das Radfahren beizubringen ohne ein Mindestmaß an Verkehrserziehung wäre einfach zu gefährlich.
Wir haben einige der Flüchtlinge gefragt, welche Verkehrsschilder sie denn aus ihrer alten Heimat kennen. Die Mädchen aus Eritrea und Somalia kannten kein einzigen Schild und meinten, in ihren Heimatländern gebe es auch keine. Das kann man sich als Mitteleuropäer eigentlich nicht vorstellen, aber es könnte durchaus stimmen.
Am letzten Wochenende habe ich übrigens die wichtigsten Bilder aus meinen allerersten Diakasten digitalisiert. Das sind die ersten Bilder, die mein Bruder und ich selbst gemacht haben. Ich finde, dass ich mich seit 1987 eigentlich nicht so wirklich stark verändert habe, abgesehen von Körpergröße und Gewicht.


12. August 2017
Seit gestern habe ich einen neuen Dia-Scanner. Dieses Mal habe ich mehr Geld für das Gerät und eine sehr gute Software ausgegeben als bei meinem ersten Versuch vor einigen Jahren. Zusätzlich habe ich mir auch ein Referenz-Dia gekauft, mit dem ich den Scanner kalibrieren kann. Und ich finde, das Ergebnis lässt sich sehen.

Das Bild entstand 2001 beim Tall-Ship-Race von Antwerpen nach Ålesund,. Die Bilder, die ich von dem Törn auf meiner Homepage habe, wurden von einem Photolabor eingescannt und ich habe sie von einer Photo-CD kopiert. Die Qualität, die ich jetzt selbst mit dem neuen Scanner bekomme, ist meiner Meinung nach durchaus vergleichbar, aber die Auflösung ist sehr viel besser als aub der Photo-CD. Diese Dinger waren dafür ausgelegt, Bilder auf einem herkömmlichen Fernseher zu zeigen. HD gab es damals um das Jahr 2000 noch nicht und die Auflösung musste gar nicht höher sein. Das hat sich seitdem allerdings deutlich geändert.
Dieses Bild habe ich nicht mehr nachbearbeitet, sondern nur die Auflösung von 32 Megapixeln herunter gerechnet auf 2,1 Megapixel, um es hier zeigen zu können (die 2,1 Megapixel bekommt man angezeigt, wenn man auf das Vorschau-Bild klickt). Der Scanner kann meine Dia-Magazine aufnehmen und ich glaube, mit diesem Gerät werde ich eine Menge von meinen alten Bildern in halbwegs annehmbarer Zeit digitalisieren können. Alle will ich gar nicht einscannen, aber auch wenn ich mich auf die besten beschränke, habe ich immer noch mehr als genug zu tun. Meine Diasammlung umfasst knapp 20 Jahre und ich glaube schon, dass sich dafür diese Anschaffung gelohnt hat.

6. August 2017
Die Radfahraktion gestern ist ausgefallen. Trotz strömenden Regens waren die Teilnehmer und Übungsleiter am Verkehrsübungsplatz, aber leider hatten die Betreiber der Anlage ein Kommunikationsproblem und so kam niemand mit dem Schlüssel. Das Problem konnte leider nicht kurzfristig gelöst werden und so viel der Übungstag aus.
Ich habe dann die spontan freie Zeit genutzt und bin ein paar hundert Meter weiter gefahren, um Trikots für die neue Saison zu bestellen. Dirk hatte in den letzten Wochen den Bedarf abgefragt und ich habe dann gestern für die neue Kinder-Mannschaft und für die Jungs, die aus den Trikots der letzten Saison heraus gewachsen sind, neue bestellt.
Am Nachmittag habe ich dann noch einige andere Dinge für den Sport erledigt und ich glaube, ich kann mir den Tag heute frei nehmen und lesen. Dank meines Kindle habe ich jetzt eine Menge Klassiker bereit legen, die ich lesen möchte, und die ich kostenlos von Amazon bekommen konnte. Das Gerät hatte sich schon im Urlaub bewährt und so langsam gewöhne ich mich auch daran, hier zu Hause darin zu lesen. Neue Bücher, für die ich den normalen Preis bezahlen muss, werde ich aber wahrscheinlich weiterhin lieber als echtes Buch aus Papier kaufen.

4. August 2017
Die neue Football-Saison hat begonnen. In der letzten Nacht fand das "Hall of Fame Game" statt. Das ist der Auftakt der Vor-Saison. Jetzt folgen vier Wochen mit quasi Freundschaftsspielen. Erst ab September zählen die Siege und Niederlagen. Bis dahin werden neue Spieler ausprobiert. Zugegeben: so richtig spannend ist das noch nicht.
Trotzdem bin ich froh, dass es diese Phase gibt. Die NFL hat nämlich ihren Gamepass auf eine neue Technik umgestellt und im Moment funktioniert die Wiedergabe auf dem Raspberry Pi noch nicht. Die Programmierer dieser inoffiziellen App haben jetzt noch ein paar Wochen Zeit, die Probleme zu beheben, bevor es richtig losgeht. Wie ich im Internet lese, haben auch die offiziellen Apps für anderen Geräte, die direkt von der NFL unterstützt werden, im Moment noch ihre Probleme. Wenn die App für den Raspi oder den FireTV Stick zu lange dauert, kann ich aber auch am Laptop schauen. Die Browser-Variante funktioniert nämlich. Aber so richtig elegant wäre das nicht.
Jetzt ist aber erst einmal Wochenende. Ich war gerade in der Halle, um das Kindertraining zu leiten. Trotz Ferien wollten einige Jungs gerne trainieren und deshalb bin ich nach Feierabend zur Halle gegangen. Mein Jugendleiter ist heute nicht da und so habe ich mal wieder die Kinder beschäftigt. Ich habe sie eigentlich die ganze Zeit über spielen lassen, denn meiner Meinung nach ist das das beste Ferienprogramm.
Morgen geht es dann mit dem "Radfahren für Flüchtlinge" sportlich weiter, bevor ich in der kommenden Woche wieder mehr als Funktionär gefordert bin. Langeweile kommt bei mir also noch nicht einmal in den Ferien auf und vielleicht ist es deshalb auch ganz gut, dass ich noch keine Footballspiele sehen kann. Das wäre sonst am Ende noch Stress.
Schönes Wochenende.

2. August 2017
Gestern habe ich mal wieder meinen Bruder und seine Familie besucht. Nach Feierabend bin ich zu ihnen gefahren, um von meinem Urlaub zu erzählen und mir von ihrem Urlaub erzählen zu lassen. Mein Neffe hat sich mal wieder sehr kurz gefasst, als ich wissen wollte, wie er seinen Urlaub fand: "Gut." Auf meine Nachfragen habe ich dann aber deutlich umfangreichere Antworten bekommen.
Heute hatte ich einen Termin bei einem Kunden. Allzu häufig arbeite ich nicht außerhalb meines Büros und so habe ich mich über den Termin gefreut. Das Gespräch mit dem Kunden verlief auch sehr erfolgreich und blieb im gesteckten Zeitrahmen - was will man mehr?
Jetzt gleich werde ich noch mit meinem Nachfolger als Staffelleiter telefonieren und dann schaue ich mal, ob ich danach noch etwas anderes für den Sport erledigen kann. Ich habe zwar einige Dinge zu tun, aber jetzt in den Ferien muss ich immer schauen, wen ich erreiche und welche Aufgaben ich dann abgearbeitet bekomme. Die Arbeit für den Sport geht nicht so richtig gut von der Hand im Moment. Aber vielleicht sollte ich die ruhige Zeit einfach auch mal genießen.