Das war der Februar 2018



28. Februar 2018
Im Moment habe ich schon fast ein bißchen zu viel zu tun. Jetzt ist die Hauptsaison für Sitzungen im Sport und gleichzeitig stehen einige Meisterschaften auf Landesebene für den Nachwuchs an. Bei der Arbeit habe ich auch alle Hände voll zu tun und so kommt absolut keine Langeweile auf.
Am Freitag war die Abteilungsversammlung der Radsportabteilung. Es gab keine Überraschungen und ich bin weiterhin Abteilungsleiter. Am Samstag folgte dann die Jahreshauptsversammlung der Radsportjugend NRW. Wir durften sie ausrichten und so konnte ich mir wenigstens eine längere Autofahrt sparen.
Die Kilometer kamen dann am Sonntag auf den Tacho. Da fand in Rösrath die Landesmeisterschaft der Junioren im Kunstradfahren statt. So langsam werde ich hier auch bekannter und so hatte ich ständig Gesprächspartner. Mit vielen hatte ich tatsächlich Dinge zu besprechen, aber mit einigen habe ich auch nur einfach so gesprochen. Das ist auch sehr gut so - dafür bin ich ja dahin gefahren. Und am Ende der Veranstaltung durfte ich wieder den Sportlern die Medaillen umhängen.
Seit Montag bin ich wieder im Büro und teste Dinge, die wir bald einem Kunden übergeben werden. Das ist richtig spannend, aber auch ziemlich anstrengend. Heute hat sich für mich spontan die Gelegenheit ergeben, mein Testsystem um ein paar Rechner zu erweitern, um zu testen, wie unser System skaliert. Dafür bin ich dann gerne eine Stunde länger geblieben, denn die Gelegenheit kommt so schnell nicht wieder, wenn ich Pech habe.
Eigentlich müsste ich heute noch ein paar Dinge für den Sport erledigen (so wie Montag und gestern auch), aber ich mache jetzt nur noch das nötigste und dann den Rechner aus. Ich glaube, das habe ich mir verdient und morgen ist auch noch ein Tag.

17. Februar 2018
Auch diese Woche war relativ anstrengend. Bei der Arbeit hatte ich mal wieder sehr viel zu tun, meistens auch mehrere Dinge gleichzeitig. Damit ich nicht zu spät Feierabend machen konnte, habe ich konzentriert und möglichst zügig meine Aufgaben abgearbeitet. Das klappte gut, war aber natürlich anstrengend. Und nach der Arbeit hatte ich meistens noch irgendwas für den Sport zu tun, sodass ich am Ende dann doch einen späten Feierabend hatte. Jetzt bin ich froh, dass ich heute frei habe.
Morgen fahre ich als Betreuer und Funktionär zur Landesmeisterschaft der Nachwuchs-Radballer. Die findet in Niedermehnen statt und beginnt schon um halb zehn am Morgen, sodass ich richtig früh losfahren muss. Aber für diese Veranstaltung lohnt sich das.

10. Februar 2018
Eigentlich hatte ich gestern einen frühen Feierabend eingeplant, um an einer Promotionsfeier in Dortmund teilzunehmen, aber daraus wurde nichts. Auf der Arbeit kam eine Art Notfall dazwischen. Ein Kunde von uns hatte akute Sorgen und so musste ich spontan Testdaten rechnen und Rechenzeiten messen. Dazu habe ich noch Testfälle für das Wochenende vorbereiten müssen, damit wir Montag sehen, ob die Sorgen unseres Kunden berechtigt sind oder ob wir Entwarnung geben können. Gestern morgen wusste ich noch nicht, wie man in Python mehrere Prozesse parallel starten kann. Am frühen Nachmittag hatte ich ein Programm stehen, das genau das macht. Das musste ich dann nachmittags noch testen und ein paar weitere Testfälle vorbereiten. Somit hatte ich dann doch erst relativ spät Feierabend und war platt.
Außerdem habe ich mir eine kleine Erkältung eingefangen und deshalb war ich gestern schon um kurz nach zehn im Bett. Zum Glück habe ich jetzt ein ruhiges Wochenende ohne Sporttermine.

5. Februar 2018
Das erste Februarwochenende war sportlich.
Am Freitag war ich direkt nach der Arbeit in der Halle, um beim Kindertraining zu helfen. Mir ist ein Mannschaftsbetreuer für Sonntag ausgefallen und deshalb bin ich eingesprungen, sodass ich am Freitag vor dem Training noch abklären musste, wie wir Sonntag fahren. Das hätte ich mir aber auch genauso gut sparen können, denn am Ende wurde das erst Samstagnachmittag telefonisch geklärt.
Am Samstag war ich dann in Iserlohn, um mir den Spieltag der ersten Bundesliga anzuschauen. Der Weltmeister war zu Gast und die Mladys spielten ihr erstes Ligaspiel im Regenbogentrikot. Das verloren sie dann auch prompt gegen Schiefbahn. Später kamen sie noch gegen Iserlohn nicht über ein Unentschieden hinaus. Und diese beiden Spielen waren nicht die einzigen richtig guten Spiele des Tages, sodass ich sagen kann, dass sich der Besuch in Iserlohn auf jeden Fall gelohnt hat.
Am Sonntag bin ich dann nach Oelde gefahren, um unsere U13 Mannschaft zu unterstützen. Das hat gut funktioniert. Die Jungs haben das, was ich ihnen ins Spiel gerufen habe, gut umgesetzt. Wobei ich gar nicht allzu viel dirigieren musste, weil sie durch Dirks Training meistens selbst wussten, wie sie ihr Spiel aufzuziehen hatten. Am Ende standen für uns vier Siege aus vier Spielen auf dem Konto. Und auch die Mannschaft aus Methler, die ja einen unserer Spieler enthält, konnte ihre Spiele gewinnen und sich so ebenfalls zur Landesmeisterschaft qualifizieren.
Gestern Abend ging es dann noch sportlich weiter bis spät in die Nacht: der zweiundfünfzigste Superbowl stand an. Die Philadelphia Eagles haben die New England Patriots in einem großartigen Spiel geschlagen, das bis zur letzten Sekunde spannend blieb. Es gab kaum Erfolge der beiden Verteidigungen und die Offensiven prägten das Spiel, das dann auch 41:33 endete. Die acht Punkte Unterschied sind gar nicht so deutlich, denn das ist ein Touchdown (6 Punkte) in dessen Anschluss man einen Spielzug für 2 Punkte ausführen kann statt des Torschusses, der nur einen Punkt bringt. Die Patriots waren also bis zum Ende nah am Ausgleich.
Um zwanzig nach vier war das Spiel zu ende und ich bin schlafen gegangen. Das geht, weil ich heute meinen letzten Urlaubstag aus 2017 verbrauche. Und für dieses Spiel hat sich der Urlaubstag in der Tat gelohnt.