Das war der Februar 2020



28. Februar 2020
Viel gibt es nicht zu berichten. Die Arbeit läuft und nach Feierabend habe ich mehr als genug für den Sport zu tun. Ich bin jeden Abend relativ lange noch am Schreibtisch und dabei habe ich eigentlich gerade gar nichts besonderes zu organisieren. Für die anstehenden Meisterschaften und Sitzungen kommen immer wieder mal kleinere Anfragen. Aber die Menge dieser Kleinigkeiten sorgt für lange Tage am Schreibtisch, ohne dass dabei wirklich etwas vorzeigbares entsteht. So richtig gut für die Motivation ist das im Moment nicht.
Zum Glück hilft mir das Wetter: Es ist noch immer relativ stürmisch und viel Regen fällt, gerne auch mal horizontal. Da habe ich wenigstens keinen Grund, den Schreibtisch zu verlassen.

15. Februar 2020
Der bis auf weiteres letzte Teil der Reihe "neues Spielzeug für Sven": Ich habe ein neues Smartphone. Das Bild spare ich mir - ist halt ein Smartphone, sieht aus wie alle anderen. Meine Wahl ist auf ein HTC U12+ gefallen. Mein bisheriges Telefon war auch ein HTC und es hat mir jetzt fast 8 Jahre gute Dienste geleistet. Ein Blogeintrag aus dem Juni 2012 erwähnt das neue Smartphone.
Heute Morgen war ich mal wieder im Palais Vest. Dort gibt es einen Telekom-Shop, wo ich mir eine neue SIM-Karte holen wollte. Der Verkäufer hat dann festgestellt, dass ich aus meiner bisherigen Karte eine passende NanoSIM heraus lösen kann. Also hat er das gemacht und mein Telefon ist jetzt schon in Betrieb, keine 24 Stunden nachdem ich es aus der Packstation geholt hatte.
Danach habe ich mir noch ein paar Ladekabel besorgt, weil das neue Telefon einen USB-C Anschluss hat. Die Zeit, in der fast alle meinen kleinen Elektrospielzeuge den gleichen Stecker (MicroUSB) hatten, sind damit endgültig vorbei. Den Auftakt hatte letzte Jahr allerdings schon der neue EchoDot gemacht. Soviel zum Thema "Fortschritt".
Bevor ich das Palais Vest verlassen habe, musste ich erst noch kurz einen Blick in den Playmobilladen werfen. Dort sind gerade Flugzeuge im Angebot, die wahrscheinlich einen Learjet als Vorlage hatten. Und weil ich mitgekommen habe, dass sich mein kleiner Großcousin ein Düsenflugzeug zum Geburtstag wünscht, habe ich das Angebot angenommen. Ich hoffe, dass er mit Düsenflug allgemein Flugzeuge mit Strahltriebwerken meint und nicht nur die militärischen Düsenjäger. Heute Nachmittag sollte ich ihn sehen und dann frage ich mal meine Cousine, ob das so ok ist.

8. Februar 2020
Heute habe ich es endlich geschafft, mein neues Objektiv zu testen. Dafür bin ich in den duisburger Zoo gefahren. Ich finde, dass ich bei den unterschiedlichen Lichtverhältnissen bei den Tieren am Besten ausprobieren kann, wie gut das neue Objektiv wirklich ist.
























Die hier gezeigten Bilder kommen so aus der Kamera. Ich habe sie nur kleiner gerechnet, aber sonst nicht nachbearbeitet. Wenn ich mir die Bilder anschaue, würde ich sagen, dass das Ojektiv hat den Test bestanden hat. Zusammen mit meiner Kamera lag es gut in der Hand und ich kam direkt damit zurecht. Der Autofokus ist sehr schön schnell und der Bildstabilisator macht seine Arbeit. Ich habe für alle Bilder eine Belichtungszeit von 1/250 s gewählt und auch bei 300 mm Brennweite ist mir nichts verwackelt. Der Ausschuss an Bildern, die nicht so waren, wie ich sie haben wollte, lag trotz der neuen Optik im Bereich des Üblichen. Ich bin mit dem Objektiv sehr zufrieden. Die Anschaffung hat sich gelohnt und ich freue mich schon auf möglichst viele weitere Fototouren in diesem Jahr.
Meine Eltern haben gestern erfahren, dass ich den Zootag geplant habe, und haben sich spontan entschlossen, mitzukommen. Also war das heute nicht nur ein Objektivtest, sondern direkt auch ein Familientag. Das ist gut, denn morgen liegt direkt wieder ein Sporttermin an.

3. Februar 2020
Das Spiel um den Superbowl war deutlich besser als im letzten Jahr und ich bereue nicht, dass ich lange wach geblieben bin. Die beiden Mannschaften haben eigentlich das gemacht, was vorher von den meisten Analysten erwartet wurde und am Ende stand es 31:20 für Kansas City. Zu beginn des letzten Viertels, also eine Viertelstunde vor Schluss, lagen sie noch 10:20 zurück und bei ihnen funktionierte nichts. Dann sind sie aber aufgewacht, machten zwei halbwegs schnelle Touchdowns zur 24:20 Führung und San Francisco wurde sehr nervös. Der letzte Touchdown zum 31:20 entstand dann auch aus einem klaren Fehler der Verteidung von San Francisco und war eigentlich nicht mehr wirklich wichtig. Zu dem Zeitpunkt war das Team aus Kalifornien total von der Rolle und die Chiefs hatten das Spiel voll im Griff.
Die Halbzeitshow mit Shakira und Jennifer Lopez war auch sehenswert. Von den Werbespots, die ich dank Gamepass gesehen habe, waren die meisten gut gemacht und unterhaltend. Präsident Trump hatte einen Spot dabei und Michael Bloomberg hat sich auch einen gegönnt (bei Kosten von mehr 5 Mio. Dollar). Sonst hat man nichts vom Wahlkampf der Amerikaner gemerkt. Ich hatte seit kurz nach zehn die Vorberichterstattung von Fox laufen, weil der Gamepass ausnahmsweise nicht erst zum Spielbeginn mit der Übertragung begann, und da habe ich auch nichts von der Politik gesehen.
Und noch ein Wort zum Gamepass: Der Betreiber hat mal wieder Mist gebaut und die Übertragung brach zwei Mal ab (nach dem zweiten Abbruch habe ich dann die letzten drei Minuten auf ProSieben geschaut) und zwischendurch fehlte auch offensichtlich Bandbreite, sodass die Bildqualität zum Teil nicht so richtig gut war. Und laut Twitter war ich nicht der einzige, dem das so ging.

2. Februar 2020
Der Februar begann alles andere als gut. Der Vater einer Sportkollegin war im Januar verstorben und gestern fand die Beerdigung statt. Ich bin dafür nach Mönchengladbach gefahren. Es war eine große Beerdigung, weil Klaus bei den Kunstradfahrern nicht nur in NRW, sondern auch darüber hinaus bekannt und beliebt war. So viel Trauer versammelt ging auch an mir nicht spurlos vorbei.
Am Nachmittag bin ich dann nach Iserlohn gefahren, um mir den Bundesligaauftakt der Radballer anzuschauen. Der Termin war deutlich angenehmer. Aber die Rückfahrt war mit viel Regen rund um Dortmund wirklich anstrengend und ich war froh, als ich am Abend endlich wieder zu Hause war.
Die Arbeitswochen im Januar waren auch schon wieder anstrengend. Es gibt schon wieder viel voraus zu planen und gleichzeitig müssen noch einige Projekte zu Ende gebracht werden, die noch im letzten Jahr(zehnt) begonnen wurden.
Meine Freizeit in den letzten beiden Wochen habe ich mal wieder für den Sport verwendet. Am Freitag fand die Mitgliederversammlung der Radsportabteilung der SG statt. Es standen Wahlen auf dem Programm und ich bin erneut zum Abteilungsleiter gewählt worden. Zwanzig Jahre nach meiner ersten Wahl habe ich einmal kurz geschaut, wer von den Teilnehmern der diesjährigen Versammlung damals schon stimmberechtigt war: es war nur einer außer mir. Zwei weitere waren damals in der Jugendabteilung. Nach ein paar Jahren, in denen mir dieses Amt nicht mehr so richtig viel Spaß gemacht hat, freue ich mich jetzt aber auf die neue Amtszeit. Wir haben einige Aufgaben anders verteilt. Jetzt stehen wir vor der Aufgabe, die neue Verteilung im Detail auszuarbeiten und mit Leben zu füllen. Das kann spannend werden, denn ich habe vor, diese Aufgaben wirklich abzugeben, mich nicht einzumischen, aber gleichzeitig natürlich den Kollegen zu unterstützen. Mal schauen, wie das funktionieren kann.
Nach diesen anstrengenden Tagen freue ich mich jetzt auf ein langes Wochenende. Heute über Nacht wird der Superbowl zwischen den Kansas City Chiefs und den San Francisco 49ers ausgespielt. Deshalb habe ich morgen mal wieder einen Resturlaubstag genommen, wie es schon Tradition bei mir geworden ist. Ich freue mich auf das Spiel.