Das war der Januar 2018



27. Januar 2018
In den letzten beiden Wochen verbringe ich wieder mehr Zeit in der Sporthalle. Nicht um selbst Sport zu treiben, sondern um Kinder zu trainieren. Unser Co-Trainer ist im Urlaub und deshalb unterstütze ich den Chef-Trainer so gut ich kann. Das ist leider nicht ganz so viel, wie eigentlich gut wäre, weil ich im Moment auch noch viel Arbeit habe. Gestern lag mein Feierabend deshalb später als ich eigentlich geplant hatte und ich bin erst um kurz vor sechs in der Halle gewesen. Als ich nicht mehr beim Kindertraining gebraucht wurde, habe ich mich auf den Weg nach Hause gemacht, um erst einmal was zu essen. Für eigenes Training fehlt mir da einfach die Energie.
Auch heute habe ich quasi den ganzen Tag in der Sporthalle verbracht. Der Landestrainer war bei uns für einen Anfänger-Lehrgang zu Besuch und wir hatten ihm zwei Helfer versprochen. Also war ich als Helfer dabei und hatte meinen Spaß beim Anfänger-Training. Der Trainingstag war für mich nicht ganz so anstrengend wie für die Kinder, aber jetzt bin ich auch müde und froh, dass ich morgen nichts auf dem Plan stehen habe (außer den üblichen Kleinigkeiten am Schreibtisch für den Verein und Verband). Aber es sind solche Tage wie heute, aus denen ich mir meine Motivation hole für die Arbeit als Funktionär.
Und früher oder später werde ich auch sicher wieder Zeit finden, um selbst wieder ein bißchen mit zu trainieren.

16. Januar 2018
Eigentlich hatte ich erwartet, dass mir das Wochenende nicht so richtig Spaß machen würde. Aber das war (zum Glück) dann doch nicht so.
Die Sitzung am Samstag verlief sehr konstruktiv und ich bin der Meinung, wir haben gut was geschafft. Danach ging es für mich weiter nach Mönchengladbach und ich hatte einen ruhigen Nachmittag. Ich konnte mal wieder ein paar Stunden in Ruhe lesen.
Am Abend hat mich Simone dann abgeholt und wir sind zum Stiftungsfest nach Schiefbahn rüber gefahren. Als Vizepräsident saß ich wieder am Tisch mit den Ehrengästen aus der Lokalpolitik, aber das bin ich mittlerweile schon fast gewohnt. Im offiziellen Teil der Veranstaltung durfte ich dann zusammen mit meinem Vorgänger in Amt einige Ehrungen durchführen. Eine Kunstradmannschaft, die im letzten Jahr ihre sportliche Laufbahn beendet hat, ist jetzt in Schiefbahn in anderen Funktionen tätig. Zwei der Fahrerinnen sind Trainer, zwei andere lassen sich zu Kommissären ausbilden. Eine von ihnen leitet die Kunstradabteilung. Für dieses Engagement bekamen sie Verdienstnadeln und ihr Trainer, der jetzt die Mannschaft aufbaut, hat eine Ehrennadel bekommen. Über diese Auszeichnung hat sich der ganze Verein gefreut. Das hatte ich so nicht erwartet.
Nach dem offiziellen Teil konnte ich in Ruhe mit einige alten Bekannten sprechen, ein paar neue Leute kennen lernen und ein paar Bierchen genießen. Ich musste ja nicht fahren und der Abend wurde viel besser, als ich befürchtet hatte.
Am Sonntag habe ich früh gefrühstückt und mich auf den Weg nach Brüggen gemacht. Dort fand ein Bezirkstag statt und ich durfte wieder eine Ehrennadel anstecken. Der ausgezeichnete hat sich auch sehr darüber gefreut und der Rest der Veranstaltung war ziemlich interessant. Nicht zwingend schön, aber interessant.
Zum Mittagessen kam ich zu spät, aber den den Nachmittag hatte ich frei. Und das war auch wirklich notwendig nach dem Programm.
Gestern nach der Arbeit bin ich direkt zur Dorfbrennerei gefahren, um mich mit meinen Eltern, meinen Tanten und der Familie meiner Cousine zum Reibekuchenessen zu treffen. Allzu lange konnte ich aber leider nicht bleiben, weil um sieben eine Telefonkonferenz für den Radsportverband auf dem Plan stand. Die zog sich nicht allzu lange, aber danach gab es erst einmal wieder einiges zu tun. Wirklich Feierabend hatte ich erst gegen zehn.

12. Januar 2018
Die erste Arbeitswoche ist vorbei und ich habe Wochenende. Das heißt, dass ich jetzt ein paar Tage für den Sportverband unterwegs sein werde. Morgen Vormittag findet bis zum frühen Nachmittag in Duisburg eine Sitzung mit den Leitern und Trainern der Hallenradsport-Stützpunkte statt. Wir müssen unsere Stützpunkte alle paar Jahre erneuern, weil wir als Sportverband auch am Olympia-Zyklus hängen, selbst wenn es um nicht-olympische Disziplinen geht. Danach fahre ich nach Mönchengladbach, um ein Hotelzimmer zu beziehen. Am Abend geht es von dort in die Nachbarstadt Willich, um ein paar Verbandsehrungen vorzunehmen. Am Sonntagmorgen kommen dann in Brüggen noch weitere Aufgaben als "Grüßonkel" auf mich zu, bevor ich mich wieder auf den Weg über den Rhein nach Hause machen kann.
Heute Abend muss ich das Wochenende noch vorbereiten. Für richtigen, also aktiven Sport fehlt mir da mal wieder die Zeit. Das Jahr fängt gut an...
Das hatte ich allerdings erwartet, weshalb ich auch nicht mehr in der Liga spiele.

8. Januar 2018
Jetzt läuft das neue Jahr so richtig: Ich bin wieder bei der Arbeit.
Der erste Arbeitstag war gar nicht mal so schlecht. Es gab keine spontanen Katastrophen und ich konnte in Ruhe vor mich hin arbeiten. Kurz vor Feierabend habe ich noch mal Tests angeworfen, die über Nacht laufen. Je nachdem wie die ausgehen, könnte es sein, dass es morgen vorbei ist mit der Ruhe und es ein wenig aufgeregter wird.
Auch die Arbeit für den Sport nimmt wieder Fahrt aus. Es ist jetzt acht Uhr und ich bin gerade mit allen Aufgaben für heute fertig, sodass ich jetzt gleich richtig Feierabend machen und mich auf das Footballspiel von letzter Nacht konzentrieren kann. Die NFL-Playoffs laufen jetzt und das Spiel Carolina gegen New Orleans lief gestern Abend ab halb elf, sodass ich es nicht vollständig sehen konnte und mir jetzt die Aufzeichnung im Gamepass anschaue.

3. Januar 2018
Frohes Neues Jahr!
Für mich beginnt 2018 mit einer Urlaubswoche. Das sind noch alte Urlaubstage, die verbraucht werden müssen, bevor sie schlecht werden. Und ich kann diese ruhige Woche wirklich gut gebrauchen. Ich habe mir einige Kleinigkeiten vorgenommen, für die mir sonst normaler Weise die Zeit fehlt. Gestern habe ich mir neue Hosen gekauft und heute steht ein Friseurbesuch an. Nebenbei habe ich schon wieder einiges für den Sport auf dem Plan stehen, das ich diese Woche in aller Ruhe erledigen kann, bevor meine Arbeit wieder dazu kommt.
Außerdem nehme ich mir jetzt auch mal eine halbe Stunde Zeit, um mein Blog aufs neue Jahr umzustellen. 2017 verschwindet jetzt im Archiv.