Das war der Januar 2020



19. Januar 2020
Gestern war ich auf der Boot in Düsseldorf. Ich war zum ersten Mal auf der Messe und wollte mir hauptsächlich die Charter-Anbieter anschauen. Ein Arbeitskollege hatte die Karten gekauft und wir sind zusammen gefahren. Seine Interessen lagen ähnlich und so haben wir zugesehen, dass wir möglichst direkt in die entsprechenden Hallen kamen.
Auf dem Weg dahin haben wir uns die ausgestellten Boote angeschaut, aber die Hallen nicht vollständig durchgeschaut. Das haben wir dann erst in den Charter-Hallen gemacht. Und dort sind wir auch bei einigen Booten an und unter Deck gegangen. Ich habe fleißig Kataloge gesammelt und ich denke, es wird einige Tage dauern, sie in Ruhe zu sichten.
Nachdem wir das gesehen hatten, was uns wichtig war, haben wir uns noch die anderen Hallen angeschaut, allerdings nicht mehr ganz so gründlich. In eigentlich allen anderen Hallen außer den Tourismus-Hallen gehörte ich definitiv nicht zum Zielpublikum. Das sahen die Anbieter teilweise auch so: Besonders die Luxusyachten waren sehr deutlich abgegrenzt und die Aussteller sowie Messehostessen sahen auch sehr anders aus als im Tourismus-Bereich. Ich fand das trotzdem interessant.
Am Freitag, also einen Tag vor dem Messebesuch, kam eine Mail aus Oslo von der Stiftung der Christian Radich. In den darin angebotenen Törns habe ich jetzt doch etwas gefunden, das interessant sein könnte. Ich glaube, ich werde in diesem Jahr doch wieder segeln gehen. Aber vielleicht wird das nicht der einzige Urlaub. Ich habe mit meiner Urlaubsplanung noch nicht so wirklich angefangen.

11. Januar 2020
Die erste Arbeitswoche des Jahres liegt hinter mir. Und sie war auch schon direkt ziemlich anstrengend. Es ging sofort wieder ohne Schonzeit los. Dementsprechend war ich gestern auch nicht mehr in der Lage, zum Training zu gehen. Stattdessen war ich schon vor zehn im Bett, um zu schlafen. Ich konnte meine Augen nicht mehr offen halten. Die zwei Wochen Urlaub zum Jahreswechsel haben nicht so richtig gereicht, glaube ich.
Heute Morgen war ich mit meinem Vater kurz in der Innenstadt von Recklinghausen. Foto Hamer hatte endlich neues Spielzeug für mich.

Ich habe mich entschieden, für mein Lieblingsobjektiv einen Ersatz zu suchen. Und dieses Objektiv bietet mehr Brennweite und einen sehr guten Bildstabilisator. Gleichzeitig liegt es gut in der Hand, fühlt sich in Verbindung mit meiner Kamera gut an und passt in meine Standardfototasche. Gerade um letzte Punkte zu prüfen, habe ich das Objektiv nicht im Internet bestellt, was wahrscheinlich schneller gewesen wäre. Beim Preis hätte das keinen echten Unterschied ausgemacht.
Mit dem Objektiv habe ich gerade einmal ein paar Bilder quer durch mein Wohnzimmer gemacht. Ich habe meine CD-Sammlung mit maximaler Brennweite von 300 mm fotografiert und dabei die Verschlusszeit verlängert. Bei 1/100s bekomme ich noch immer so gute Bilder, dass ich die Aufschrift auf der Rückseite der CD-Hüllen am Bildschirm lesen kann. Sie sind gestochen scharf, von Verwackelung keine Spur. Das ist umso eindrucksvoller, wenn man bedenkt, dass meine Kamera durch den kleinen Sensor aus den 300mm eine Vergrößerung macht, die man zu Analogzeiten bei 480mm gehabt hätte. Zum Vergleich: mit meinem bisherigen Lieblingsobjektiv, dass bei maximal 200mm Brennweite (320mm analog) keinen Bildstabilisator hatte, bin ich in der Regel unter 1/200s geblieben, meistens war ich bei 1/320s. Mit diesem Objektiv werde ich wahrscheinlich 1/200s als Standard nehmen, dann allerdings bei einer höheren Brennweite. Ob ich die 1/100s immer ruhig halten kann, insbesondere irgendwo unterwegs bei Wind und Wetter, glaube ich nicht so ganz. Deshalb die kürzere Zeit zur Sicherheit.
An diesem Wochenende habe ich einige Termine für den Sport, aber am nächsten steht nicht viel auf dem Plan. Wahrscheinlich werde ich dann mal einen Zoobesuch einlegen, um das Objektiv so richtig zu testen. Ich freue mich schon darauf.

4. Januar 2020
Frohes Neues Jahr!
Das neue Jahr beginnt für mich wieder mit ein paar Urlaubstagen. Die kann ich dieses Mal besonders gut gebrauchen, um meine Erkältung so richtig auszukurieren. Ich habe wegen der Erkältung auch die Silvesterfeier ausfallen lassen und ansonsten auch nicht viel unternommen. Stattdessen habe ich viel gelesen und mich ausgeruht. Ich denke, dass ich zum Arbeitsbeginn am Montag wieder richtig fit bin.
Eigentlich habe ich also nichts zu schreiben. Aber ich möchte jetzt das alte Jahr abschließen und diese Zeilen schreibe ich, damit hier mehr steht als Frohes Neues Jahr.