Das war der Juli 2020



31. Juli 2020
An den wenigen Einträgen hier in diesem Monat ist es zu erkennen: Ich habe im Moment eine Menge zu tun. Auf der Arbeit habe ich richtig Stress gehabt in den letzten Wochen. Jetzt lässt das so langsam nach und ich komme hoffentlich wieder in ruhigeres Fahrwasser.
Heute habe ich spontan einen Tag Urlaub genommen, weil die letzten Wochenenden schon zu kurz waren, um mich richtig zu erholen. Ich hoffe, dass jetzt ein Dreitagewochenende reicht, um die drei Wochen bis zu meinem richtigen Urlaub gut zu erledigen.
Nebenbei habe ich mit dem Sport ein wenig zu tun, aber keinen Stress. Da ist nichts zeitkritisch und die Aufgaben, die ich habe, sind eine willkommene Abwechselung zur Arbeit. Ich fürchte aber, dass das nicht so bleibt in den nächsten Wochen. Die Staffelleiter haben sich bis jetzt noch nicht gemeldet und ich werde dann jetzt bald wieder die Anfragen für die Heimspieltage alle gleichzeitig bekommen. Wir sind in sechs Ligen vertreten und dementsprechend ist mit einigen Heimspieltagen zu rechnen.

11. Juli 2020
Die Arbeitswoche war anstrengend. Montag bis Mittwoch kamen abends noch Sport-Termine dazu. Jetzt bin ich froh, dass ich das Wochenende erreicht habe und nicht irgendwo hin muss.
Gestern Abend waren zum ersten Mal seit längerem wieder Sterne zu sehen. Aber den Kometen habe ich trotzdem nicht sehen können. Ich glaube, er steht dafür auch zu tief am Himmel und direkt über dem Horizont waren doch noch Wolken im Weg. Ich bin mal gespannt, ob ich in den nächsten Nächten kurz bevor ich schlafe gehe mehr Glück habe.

5. Juli 2020
Ich habe gestern mal wieder meinen Bruder besucht. Er hat natürlich wieder eine Baustelle im Haus und ich habe mal eben mitgeholfen, Laminat zu verlegen. Mittlerweile kann er das wirklich schnell und braucht nur einen Handlanger, der ihm die Laminat-Bretter (oder wie auch immer die Dinger heißen) und hin und wieder mal Werkzeug angibt. Das kann ich, und so kamen wir gut voran. Laminatverlegen ist auch eine gute Tätigkeit, um sich mal wieder in Ruhe zu unterhalten.
Mein Neffe versucht im Moment, alles mit dem Fahrrad zu erledigen. Er plant auch schon seinen neuen Schulweg nach den Ferien und sucht eine möglichst Fahrrad-freundliche Strecke. Mitten in Dortmund ist das nicht so ganz einfach.
Das Mittagessen gibt es heute in der Alten Dorfbrennerei. Ich glaube, ich leiste schon meinen Anteil daran, die Zeit, in der das Lokal wegen Corona geschlossen hatte, wieder auszugleichen. Am Freitagabend war ich für ein Steak mit Pfifferlingen und ein paar Bierchen dort, heute bin ich mit der Familie da und am Mittwoch werde ich zum Vorstandsstammtisch schon wieder in der Dorfbrennerei sein. Die Pfifferling-Sonderkarte habe ich dann schon bald einmal durch.