Das war der März 2017



26. März 2017
Mein Terminkalender ist jetzt deutlich leerer geworden und das kann ich auch wirklich gut gebrauchen. An diesem Wochenende habe ich keine Termine und diese Gelegenheit habe ich genutzt, um ein paar Dinge zu erledigen, die in den letzten Wochen liegen bleiben mussten. Ich war gestern Vormittag beim Friseur und am Nachmittag in der recklinghäuser Innenstadt, um ein paar Besorgungen zu machen. Als ich wieder zurück war, habe ich den Volleyballern einen Besuch abgestattet, die einen Heimspieltag hatten. So musste ich mir meinen Kaffee nicht selber kochen.
Den Rest des Tages habe ich dann mit Lesen verbracht. Ich habe mir meinen Schaukelstuhl direkt ans Fenster gestellt und konnte so die Sonne genießen. Draußen ist es mir noch ein wenig zu kalt, um da zu sitzen und zu lesen. Aber hinter der Fensterscheibe war es richtig angenehm. Heute Nachmittag kommt meine Cousine mit ihrer Familie zu meinen Eltern und ich werde dann auch da sein. Meine Arbeit für den Sport, die heute anstand, habe ich jetzt gerade schon erledigt.

20. März 2017
Die viele ehrenamtliche Arbeit der letzten Wochen wurde gestern in der Mitgliederversammlung des Radsportverbands belohnt. Unser Satzungsentwurf wurde mit unerwartet hoher Zustimmung angenommen. Danach wurden große Teile des Präsidiums neu gewählt und ich bin jetzt Vizepräsident "Hallenradsport und Sportentwicklung". Sobald die neue Satzung eingetragen ist, wird sich mein Titel ändern in Vizepräsident "Sportbetrieb nicht-olympische Sportarten". Meine Wahl erfolgte einstimmig und ich muss gestehen, dass das ein großartiges Gefühl war. Was mir noch mehr gefällt, ist die Art wie meine Kollegen im Präsidium mich aufgenommen haben. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und ich bin fest davon überzeugt, dass wir mit dieser Mannschaft einiges bewegen können.
Heute hat mich aber direkt der Alltag wieder. Jetzt gleich fahre ich zur Arbeit und dann habe ich für die nächsten neun Stunden (oder mehr) erst einmal wieder etwas anderes im Kopf. Aber ich hoffe, dass mir die gute Laune und die leichte Euphorie noch ein wenig erhalten bleiben.
Schönen Start in die Woche!

14. März 2017
Der März wird wohl nie mein Lieblingsmonat. Zugegeben, draußen wird es jeden Tag heller und das sonnige Wetter lockt. Aber gleichzeitig jagt eine Versammlung für den Sportverein die nächste. Alleine diese Woche sind es fünf (Wochenende inbegriffen). Zum Glück ist diese Phase bald vorbei - für 2017.

6. März 2017
Vor Langeweile muss ich wirklich keine Angst haben. Auf der Arbeit habe ich weiterhin viel zu lernen und mache, glaube ich, gute Fortschritte. Nach Feierabend stehen wieder viele Termine für den Sport auf dem Plan. Heute war ich zum Beispiel auf der Mitgliederversammlung des Stadtsportverbands und danach noch einiges zu Hause zu tun. Als Beauftragter der Bezirksliga Mitte habe ich neue Spielberichtsbögen erstellt, weil ein Spieltag verschoben werden muss und sich ein Ersatzspieler in einer Mannschaft fest gespielt hat. Als Bezirksvorsitzender musste ich meine Vereine in Nord-Westfalen über die Delegierten zur JHV des Landesverbands informieren. Und dann folgte auch noch ein Telefonat mit einem Sportkollegen, der im Satzungsausschuss dabei ist. Jetzt ist es halb zehn und ich kann so langsam Feierabend machen.
Seit Freitag ist auch die Lücke zwischen der Arbeit und dem Sport gefüllt. Mein Vater liegt im Krankenhaus und ich besuche ihn auf dem Rückweg von der Arbeit. Das Elisabeth-Krankenhaus liegt quasi auf meinem Heimweg. Das macht die Sache ein wenig leichter.
Am Wochenende habe ich die Vormittage bei ihm verbracht und meine Termine für den Sport abgesagt. Das war mir zu viel. Aber jetzt muss ich meine Termine wieder irgendwie jonglieren. Das ist nicht schön, aber trotzdem halbwegs machbar. Zum Glück geht es meinem Vater jeden Tag besser und die Besuche sind keine große Belastung, sondern bringen jeden Tag ein bißchen mehr Erleichterung. Er hat viel Glück im Unglück gehabt - das hätte durchaus schlimmer kommen können.