Das war der März 2020



31. März 2020
Zur Abwechselung gibt es mal wieder ein Bild von mir. Nicht mehr ganz neu, aber noch immer recht ähnlich.


28. März 2020
Ich genieße ein langes Wochenende. Bis zum ersten April sollen wir bei uns in der Firma nach Möglichkeit unsere Resturlaubstage aus dem Vorjahr aufbrauchen und ich hatte noch zwei übrig, dich mir jetzt gönne. Deshalb hatte ich gestern schon frei und muss erst am Dienstag wieder arbeiten.
Diese Pause kommt mir auch sehr gelegen. Eigentlich wäre dieses Wochenende voll mit Sport gewesen, aber das ist ja alles abgesagt worden. Dafür kann ich mich jetzt zu Hause entspannen. Nach den letzten Tagen und Wochen kommt mir das auch eigentlich sehr gelegen. Wenn wirklich alle im Homeoffice sind, fällt mir die Organisation bei der Arbeit ein wenig schwerer als sonst.
Meine freie Zeit nutze ich weiterhin, um meine Dias zu digitalisieren. Heute laufen die Bilder von meinem ersten Segeltörn auf der MИP 1997. Und wenn ich mir die so anschaue, weiß ich auch, warum nach diesem ersten Törn noch viele weitere folgten.


23. März 2020
Wenn ich für mein zeitintensivstes Hobby, den Sport im Moment nicht viel machen kann, kümmere ich mich um das nächst-aufwändige Hobby: meine Fotos. Ich habe am Wochenende den Diascanner wieder aufgebaut und mache mit der Digitalisierung meiner alten Dias weiter. Ich bin jetzt bei Kasten 8 aus dem Jahr 1995 angekommen. In dem Kasten sind auch die Bilder von meiner Schweden-Reise mit einer Jugendgruppe.

So langsam gewöhne ich mich auch daran, dass ich alleine im Büro bin und meine Kollegen alle im Homeoffice sind. Das macht Absprachen ein wenig schwieriger und ich finde die vielen Skype-Meetings relativ anstrengend, aber zumindest können wir weiter arbeiten, während immer mehr Betriebe in eine Pause gehen. Die meisten Firmen, mit denen wir im Moment intensiv zusammen arbeiten, sind davon zum Glück nicht betroffen.

18. März 2020
Nach wie vor ist es ein sehr seltsames Gefühl, weiterhin meiner Arbeit nachzugehen, während rund herum immer mehr Maßnahmen zur Verlangsamung der Corona-Epidemie greifen. Und draußen scheint dazu noch die Sonne, die Vögel singen, die ersten Pflanzen beginnen zu blühen.
Meine direkten Sozialkontakte einzuschränken, wie es empfohlen wird, fällt mir im Moment auch nicht wirklich schwer. Ich habe viel zu tun, viel zu planen, auch wenn es jetzt in meiner Freizeit deutlich weniger geworden ist. Aber ich bin noch nicht so richtig zur Ruhe gekommen und unterm Strich freue ich mich darauf, dass das kommende Wochenende notgedrungen ruhig wird. Es ist wirklich eine seltsame Lage im Moment.

14. März 2020
Jetzt wird es auf einen Schlag ruhig. Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, werden jetzt die Schulen geschlossen. Und wir stellen den Sportbetrieb ein. Spieltage, Turniere, Versammlungen, Lehrgängen werden bis zum Ende der Osterferien abgesagt. Danach schauen wir mal, ob wir den Sportbetrieb wieder aufnehmen können, oder ob wir noch länger warten müssen. Das kann im Moment niemand wirklich sicher sagen.
Mein Kalender ist auf jeden Fall sehr leer geworden. Die letzten Tage waren jetzt noch einmal sehr hektisch, weil sich die Lage quasi stündlich änderte und die Absagen zunächst einzeln kamen. Seit der Schließung der Schulen gestern wird das aber einfacher: es wird pauschal alles abgesagt.
Ich bin gespannt, wie lange das so weiter geht und ob noch weitere Einschränkungen kommen werden. Bei uns in der Firma wird auf jeden Fall schon einmal Remote- bzw. Home-Office für alle vorbereitet.
Der Arbeitstag gestern fühlte sich dann auch sehr surreal an. Ich hatte die üblichen Aufgaben auf dem Schreibtisch, während sich die Nachrichten überschlugen und fast schon nach dem Ende der Zivilisation klangen. Die nächste Zeit wird spannend.

3. März 2020
Der Monat beginnt nicht so wirklich entspannt. Die Zeit der Sport-Sitzungen läuft mal wieder auf Hochtouren. Und irgendwie gibt es zu wenige Wochenenden für die ganzen Sporttermine, die gerade auf mich einprasseln.
Gestern war ich auf der Präsidiumssitzung des Radsportverbands und dort gab es einige wirklich gute Nachrichten. Per Mail kam die Info vom BDR aus Frankfurt, dass die DM der Schüler im Hallenradsport in diesem Jahr in Köln stattfinden wird. Und auf der Sitzung hat unser Präsident bekannt gegeben, dass letzte Woche der BDR auch entschieden hat, die DM auf der Bahn im Juli nach Köln zu geben. Das sind zwei wirklich spannende Meisterschaften, auf die ich mich wirklich freue.
Aber sie kollidieren mit anderen Terminen. Und das sind nicht die einzigen Termine, die sich jetzt knubbeln: Am letzten Märzwochenende habe ich vier Veranstaltungen im Kalender, die ich eigentlich besuchen muss. Drei davon werde ich schaffen. Die vierte, die sich am letzten Sonntag ergeben hat, bekomme ich nicht mehr in meinen Plan.
Die ganzen Veranstaltungen kommen nicht einfach nur so, sondern sie sind jeweils mit etwas Arbeit für mich verbunden. Ich mache da nicht die Hauptarbeit, sondern ich muss im Vorfeld nur mal ein paar Mails schreiben und vielleicht mal telefonieren, aber trotzdem kommt da so einiges zusammen.
Heute, einen Tag nach der Präsidiumssitzung, habe ich nach Feierabend bis jetzt etwas mehr als drei Stunden gut zu tun gehabt. Aber jetzt schreibe ich nur noch diesen Eintrag zu Ende und dann ist wirklich Feierabend. Meine Telefone (Handy und Festnetz) werden jetzt schon wieder geladen.