Das war der Mai 2022



26. Mai 2022
Hier war jetzt mal wieder etwas länger Pause, weil ich in der letzten Zeit wieder zu viel zu tun hatte. So sehr ich den Sport in der Corona-Zwangspause vermisst habe, ist es mir im Moment schon fast zu viel.
Am 14. Mai fand eine Verbandsratsitzung in Präsenz statt und ich war den ganzen Tag in Rees-Haldern. Der größte Teil der Veranstaltung lief gut und hat Spaß gemacht. Anstrengend und auch ungewohnt war es trotzdem.
In der Woche hatte ich jeden Abend nach der Arbeit noch Termine für den Sport. Der Höhepunkt war dann am Freitag die Einweihung des Kunstrasenplatzes. Weil ein dickes Unwetter aufgezogen war, fand die Einweihung in der Halle statt. Aber nach den Reden des Vereins (ich durfte zum Auftakt zwei Sätze sagen, den Hauptredeanteil hatte der Abteilungsleiter Fußball) und des Bürgermeisters war das Unwetter erst einmal vorbei und das Einweihungsspiel der D-Jugend fand auf dem Platz statt.
Am Samstag wurde die NRW Meisterschaft der Schüler im Kunstradsport in Lengerich ausgefahren und ich war den ganzen Tag dort in der Halle. Das hat wirklich Spaß gemacht, war am Ende aber auch ziemlich anstrengend.





Während ich in Lengerich war, haben unsere Schüler in Augsburg das Halbfinale zur DM bestritten. Moritz und Erik wurden am Ende zweiter und fahren am Wochenende nach Pfingsten nach Oberaußem zur DM. Das kam vollkommen überraschend. Wir wussten zwar, dass die Jungs gut sind, aber mit diesem Erfolg haben wir nicht gerechnet.
Am Sonntag hat meine Mutter dann noch ihren Geburtstag nachgefeiert. Das Wetter war wie bestellt und wir haben deutlich länger im Biergarten der Dorfbrennerei gesessen als ursprünglich geplant. Das Mittagessen zog sich dann bis kurz vor sechs. Aber das war auch gut so.
Diese Woche ist kurz und ich habe jetzt schon Wochenende. Gestern nach der Arbeit war nur relativ kurz in der Halle, um ein paar Dinge abzusprechen. Danach bin ich an den Schreibtisch gegangen, um Vereinskram zu erledigen. Der Meldeschluss steht an diesem Wochenende an. Aber zum Glück steht nicht sehr viel mehr auf dem Plan und ich freue mich über ein paar freie Tage. Die kann ich jetzt auch gut gebrauchen.

9. Mai 2022
Auf einen Schlag ist es Sommer geworden. Den klaren Himmel gestern Abend habe ich genutzt, um mal wieder mein Teleskop auf den Balkon zu stellen und auf den zunehmenden Mond zu richten.

Ziemlich genau in der Bildmitte an der Tag-Nacht-Grenze liegt das relativ kleine Mare Vaporum. Rechts daneben sieht man das deutlich größere Meer der Heiterkeit (Mare Serenitatis) und darunter das Mare Tranquillitatis. Noch weiter rechts liegt das nahezu runde Mare Crisium. Das Regenmeer (Mare Imbrium) nördlich des Mare Vaporum, getrennt durch die Montes Apenninus liegt noch zum größte Teil auf der Nachtseite.
Dieses Bild entstand als Einzelaufnahme mit meiner Spiegelreflex, aufgenommen durch das 8 Zoll Newton Teleskop. Die 2,5 fach Barlow Linse hatte ich wieder vor der Kamera, sonst wäre der Mond formatfüllend im Bild. So habe ich nur die obere, nördliche Hälfte abgebildet. Mit Gimp habe ich den Kontrast nachgebessert, indem ich den Gamma-Wert abgesenkt habe, und ich habe die Aufnahme mit einem der Standardfilter geschärft.
Die folgenden Detailaufnahmen beinhalten mehr Rechenzeit, denn sie wurden aus Videos extrahiert. Ich habe den Digitalzoom in der untersten Stufe eingestellt, wodurch ein Video-Pixel auch einem Pixel auf dem Kamerachip entspricht. Das sorgt für zusätzliche Vergrößerung. Aus ca. 20 Sekunden Video habe ich mit Registax die besten 25 Bilder entnommen und noch einmal nachbearbeitet. Ich bin von den Ergebnissen wirklich begeistert.

Detailaufnahme vom Mare Vaporum mit den Montes Apenninus am oberen Bildrand. Der helle Krater etwas rechts neben der Bildmitte heißt Manilius. Er hat einen Durchmesser von 38 km. Unten in der Bildmitte sieht man eine lange weiße Linie. Das ist die Rima Hyginus, eine gut 200 km lange und im Durchschnitt 3 km breite Rinne.

Detailaufnahme des Gebiets etwas weiter nördlich. Sehr gut links im Bild zu sehen sind die Krater Aristillus (55 km Durchmesser) und Autolycus (39 km), die westlich der Berge im Mare Imbrium liegen. Die im Bild linken Kraterseiten werden bereits von der Sonne beleuchtet, während die Kraterböden noch im Dunkeln liegen.
Die Berge etwas oberhalb der Bildmitte werden als Montes Caucasus bezeichnet. Im Süden befinden sich die Montes Apenninus. Rechts unten im Bild sieht man einen Teil des Meers der Heiterkeit.

4. Mai 2022
Auf der Arbeit ist ein stressiger Projektabschnitt jetzt fertig und ich habe ein wenig Ruhe. Das passt ganz gut, denn so konnte ich gestern mal für einen halben Tag ins Büro fahren, um meinen neuen Arbeitsplatz aufzubauen. Ab nächster Woche werde ich dann wieder häufiger in Herne arbeiten.
Langeweile kommt bei mir natürlich trotzdem nicht auf, denn im Moment ist jede Menge zu erledigen für den Sport. Ich muss mal wieder Termine jonglieren, haufenweise Mails verschicken und nach Feierabend herum telefonieren. Dazu kommen noch ein paar Sitzungen. Ab Mitte Mai sollte das aber auch besser werden, hoffe ich.
Das Kalenderbild des Monats ist von der Alexander von Humboldt II, aufgenommen 2014, als sie noch weiße Segel hatte. Mittlerweile sind die Segel grün, wie bei der ersten Alex.