11. Oktober 2018
Der Jahresendspurt hat begonnen und ich habe meine Herbstanfangserkältung. Das ist keine richtig gute Kombination.
Nach meinem Geburtstag in der Dorfbrennerei konnte ich den Feiertag wirklich gut brauchen. Danach folgten zwei Arbeitstage bis zum Wochenende. Das sollte eigentlich kein Problem sein, aber mit der einsetzenden Erkältung kam ich am Freitag schon angeschlagen und müde nach Hause. Den Samstag habe ich dann auf dem Sofa verbracht, ein paar Medikamente geschluckt und möglichst viel geschlafen. Am Sonntag war ich dann zum Glück wieder deutlich fitter.
Seitdem bin ich wieder soweit fit, dass ich normal arbeiten gehen kann, auch wenn ich nach Feierabend erst einmal eine Erholungspause brauche. Und da hilft es wirklich nicht, dass ich bei der Arbeit eine Menge zu tun habe, weil unsere Kunden noch einige Aufträge vor Weihnachten fertig haben möchten, und nach Feierabend für den Sport mal wieder viel zu tun ist. Im Radball hat die Saison begonnen, bei den Kunstradfahrern steht mit der DM der Jahreshöhepunkt an und bei den olympischen Sportarten ist jetzt die Saison so gut wie beendet. Da kommt jeder Bereich auf andere Ideen und bei mir häufen sich die Kleinigkeiten, um die ich mich mal eben kümmern soll. Außerdem müssen jetzt auch so langsam die Sitzungen und Formalitäten zum Jahreswechsel vorbereitet werden.
Unter diesen Umständen nervt meine Erkältung um so mehr, aber ich werde sie auch nicht so richtig los.

1. Oktober 2018
Traditionell habe ich Anfang Oktober ein paar Tage frei, so auch diese Jahr. Nach dem Wochenende ist das auch wirklich gut so.
Am Samstag war ich den ganzen Tag in Lemgo bei den Kunstradfahrern und gestern war ich mit den U13 Radballern in Leeden. Dementsprechend ging jeden Morgen der Wecker zu gleichen Zeit wie in der Woche. Und auf beiden Veranstaltungen war ich eigentlich die ganze Zeit über irgendwie im Einsatz. Ein erholsames Wochenende sieht definitiv anders aus. Aber das ist egal, denn heute konnte ich ausschlafen und und mir einen gemütlichen, passiven Tag gönnen.
Nach einem gemütlichen Frühstück bin ich am Vormittag nach Dortmund gefahren, habe meinen Wagen am Bahnhof geparkt und bin zum Dortmunder U geschlendert. Dort findet aktuell eine Ausstellung über Pink Floyd statt und die habe ich mir in aller Ruhe angeschaut.

Am Eingang habe ich Kopfhörer bekommen und einen kleinen Computer, der immer wusste, wo ich gerade war und der dann den passenden Ton auf meine Kopfhörer gegeben hat. Das war meistens Musik, aber auch der Ton von den Bildschirmen, auf denen kurze Interview-Schnipsel oder Dokus zu einem Album, einem Konzert oder einem Stück liefen. Teilweise liefen dort auch Ausschnitte aus den Videos und die eine oder andere Animation. Dazu hatte man ständig die Musik als Hintergrund. Das passte alles sehr gut zusammen und ich finde, nur damit wird man Pink Floyd auch wirklich gerecht. Sie haben sich ja mehr überlegt als ihre Musik und immer wieder mit Photographen und Animateuren zusammen gearbeitet.
Das Bild entstand in einem Raum, in dem einige Teile der Bühnenshow aus der Wall-Tour ausgestellt waren. Über den Kopfhörer kam dazu "Another Brick in the Wall". Diese Kombination aus der Musik, den Ausstellungsstücken und der passenden Beleuchtung fand ich einfach super.
Nach der Ausstellung bin ich noch ein wenig durch Dortmund geschlendert, habe einen Burger gegessen und ein paar Schuhe für den anstehenden Herbst gekauft. Jetzt bin ich wieder zu Hause und gleich werde ich meinen Gamepass starten, um ein oder zwei Footballspiele anzuschauen, die ich am Wochenende nicht sehen konnte. So gefällt mir mein Urlaubstag.