Das war der September 2018



27. September 2018
Der September ist bald vorbei und das hier ist erst der vierte Eintrag. Man merkt wahrscheinlich, dass ich im Moment eine Menge zu tun habe.
Auf der Arbeit habe ich die letzten drei Tage hauptsächlich mit Besprechungen und Organisation verbracht. Und nach Feierabend ging es eigentlich so weiter. Gestern bin ich gar nicht zur Sporthalle gegangen, weil ich hier am Schreibtisch noch viel zu tun hatte und auch noch einige Telefonate zu führen hatte.
Am kommenden Wochenende ist mein Kalender noch einmal so richtig voll, und danach kommt ein wahrscheinlich ruhigerer Oktober. Bis jetzt ist noch kein Wochenende in dem Monat komplett gefüllt und ich hoffe, das bleibt so. Außerdem wird der Oktober mit ein paar freien Tagen beginnen. Darauf freue ich mich so richtig und bis dahin habe ich nur noch einen Arbeitstag vor mir. Ob ich dann auch wieder mehr schreibe, kann ich aber noch nicht versprechen.

16. September 2018
Mein Wochenende beginnt spät, obwohl ich am Freitag relativ früh Feierabend gemacht habe. Allerdings kam ich doch nicht ganz so pünktlich weg, wie ich eigentlich wollte, und war erst um kurz nach vier in Arnsberg, wo um vier die Klausurtagung des Präsidiums vom Radsportverband begann. Ich war aber nicht der letzte und hatte noch nicht wirklich was verpasst, außer einer Pause zwischen der Autofahrt durch jede Menge Staus und dem Beginn der Tagung.
Wir haben dann den ganzen Nachmittag konzentriert diskutiert und abgesteckt, welche größeren Aufgaben wir im Verband in den nächsten Jahren angehen wollen, um uns weiter zu entwickeln. Ich fand dabei bemerkenswert, wie einig wir uns meistens waren. Bei der Identifizierung der Herausforderungen waren wir alle eigentlich immer einer Meinung und bei den Wegen, wie wir sie angehen sollten, gab es auch nur wenige Diskussionen über Details, aber eigentlich keine Grundsatzdiskussionen. Es waren auch drei Kollegen in der Runde, die nicht im Präsidium sind, aber bald dazu kommen wollen. Und auch die sind offenbar auf der gleichen Linie wie wir anderen. Das macht mich optimistisch, dass wir diese Herausforderungen tatsächlich angehen werden und jetzt nicht nur einfach Pläne geschmiedet haben, die nie umgesetzt werden.
Mit dem Abendessen endete der offizielle Teil und wir sind zum gemütlichen Teil übergegangen. Den fand ich auch sehr wichtig, weil ich die meisten meiner Präsidiumskollegen gar nicht so richtig gut kenne. Wenn man sich besser kennt, klappt vieles einfacher. Und Spaß gemacht hat es auch. Gegen eins hat uns der Kellner rausgeschmissen, weil er müde war.
Samstag ging es um acht mit dem Frühstück los und um neun waren wir schon wieder mitten in der Tagung. Bis zum Mittag haben wir unser Programm fertig gehabt und ich konnte mich gegen zwei auf den Heimweg machen. In der Abschlussrunde haben alle ein positives Fazit gezogen.
Am Abend habe ich mich auf dem Weg zum Marie-Curie Gymnasium gemacht. Ich hatte eine Einladung zum Ehemaligentreffen, weil mein Abitur in diesem Jahr 20 Jahre her ist. Aus meiner Stufe waren dann auch fast zehl Leute dort und ich habe mich mal wieder gefreut, sie wieder zu sehen. Die meisten hatte ich seit dem Zehnjährigen nicht mehr gesprochen, obwohl einige von ihnen in Suderwich wohnen.
Heute Morgen um zehn war ich dann am Kanal, um weiter am Bootsführerschein zu arbeiten. Seit heute Mittag, ca. zwölf Uhr habe ich jetzt wirklich frei.
Bei dem Freizeitstress bin ich echt froh, dass ich meinen Arbeitsstress auf vierzig Stunden pro Woche begrenzen kann. Ein Buch zum Thema "Usability" von Websites, das mir für die anstehende Aufgabe als Leiter eines Projekts mit deutlichem Schwerpunkt auf der Entwicklung einer Webapp empfohlen wurde, lese ich trotzdem in meiner Freizeit. Das Thema interessiert mich, das Buch ist gut geschrieben und der Titel spricht mich an: "Don't make me think" - "Bring mich nicht dazu, zu denken".

10. September 2018
Mein Wochenende war voll mit Familie, zur Abwechselung mal nicht voll mit Sport.
Am Freitag war ich in Marl bei meiner Cousine und ihrer Familie, am Samstag in Dortmund bei meinem Bruder und seiner Familie. Beide Feiern waren schön und gemütlich, richtig entspannt für mich.
Am Sonntag war ich dann in Pöppinghausen am Kanal, um mich für die Ausbildung für den Motorbootführerschein anzumelden. Ein Arbeitskollege hatte neulich erzählt, dass er diese Ausbildung machen will, und da habe ich mich direkt mit eingehakt. Das wird mir auch Zwangspausen vom Sportbetrieb bringen, die mir sicherlich gut tun, hoffe ich. Ansonsten wird mir die Arbeit für die Abteilung, den Verein und den Verband so langsam zu viel. Es gibt so viel zu tun, was mal gemacht werden müsste, und jetzt bin ich in der Position, dass ich was machen kann. Da muss ich echt aufpassen, dass ich mir nicht zu viel vornehme. Eine Begrenzung kommt mir da sehr gelegen, und so ein Bootslehrgang kommt mir da gerade recht.
Funk ist auch dabei, und ich habe Sonntag festgestellt, dass ich mit dem Auswendiglernen der internationalen Buchstabiertafel keine Arbeit haben werde. Die Worte sind alle noch präsent, obwohl ich sie vor gut zwanzig Jahren gelernt habe und seitdem auch nicht mehr wirklich gebraucht habe. Und die Vorfahrtsregeln für Segelboote (gelten auch für Windsurfer) kamen mir auch noch sehr bekannt vor. Ich bin gespannt, was mir sonst noch so alles wieder einfallen wird.

5. September 2018
Der neue Monat beginnt ungefähr so wieder alte endete. Es ist nur wieder wärmer geworden und der Regen, der hin und wieder mal fällt, sorgt für eine Luftfreuchtigkeit, die mir so gar nicht gefällt. Das macht die Arbeit im Moment nicht einfacher.
Im Beruf habe ich nach wie vor eine Menge zu tun und meine Arbeitstage sind kurzweilig. Ich springe zwischen vielen, sehr unterschiedlichen Aufgaben hin und her, und wenn ich Feierabend mache, bin ich wirklich platt. Leider habe ich zusätzlich noch weitere Aufgaben nach Feierabend, denn im Sport ist auch wieder viel zu viel zu tun. Die neue Radball-Saison beginnt, was einiges an Arbeit in der Radsportabteilung in meinem Verein mit sich bringt. Vor dem Jahresende haben die Tennisabteilung und der Gesamtverein noch einiges vor, was auch für mich wieder ein paar Aufgaben mit sich bringt. Die Kunstradfahrer gehen ihrem Saisonhöhepunkt entgegen und auch das bringt wieder einige Termine für den Verband in meinen Kalender ein. Außerdem stehen noch einige andere Termine zum Thema Schule und Sport auf dem Programm, weil das neue Schuljahr anfängt. Um es kurz zu machen: Es wird abends meistens spät, bevor ich wirklich komplett Feierabend machen kann.
So langsam sollte ich mal zusehen, dass ich mir nicht noch mehr Aufgaben für den Sport einfange.